Auf insgesamt 7 km Autobahn wurden zwei Äste, zwei Ohren, eine Anschlussstelle, vier Rastplätze sowie drei angrenzende Landstraßen erfasst. Dem eigentlichen Scan-Einsatz gingen vier Wochen vorbereitende Messungen zur Bestimmung von Passpunkten mittels GPS und Nivellement voraus. Dies war die Grundlage für höchste Lagegenauigkeit. Um maximale Datensicherheit zu gewährleisten, wurde jede Strecke in einer doppelten Befahrung absolviert, bestehend aus Haupt- und Backup-Fahrt. Das Ergebnis: In nur zwei Tagen entstanden über 100 km Scandaten in 49 Einzelruns.
Hier zum Video: Trimble MX9 Messfahrt am Hermsdorfer Kreuz mit Polizeieinsatz!
Besonderer Dank gilt neben den beteiligten Kollegen vor allem der Autobahnpolizei, die uns tatkräftig unterstützt hat. Durch die professionelle Absicherung konnten wir die Messfahrten mit einer Geschwindigkeit von nur 60 km/h durchführen. Die vergleichsweise langsame Geschwindigkeit ermöglichte eine höhere Punktdichte sowie vollständig abschattungsfreie Scan- und Bilddaten, was die Auswertung deutlich vereinfacht und die Qualität der Ergebnisse erheblich steigert.
Im Anschluss wartete bereits die nächste Herausforderung: die Verarbeitung der riesigen Datenmengen.
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