Hallo Katja, magst du dich kurz vorstellen?
Gerne. Ich bin Katja Reichardt und seit Januar 2026 Teamleiterin im Team Softwareentwicklung. Meine Geschichte mit ARC-GREENLAB fängt aber schon viel früher an: 2014 war ich hier zum Praktikum, und direkt nach dem Abitur 2015 habe ich angefangen, zunächst mit einem dualen Informatikstudium. Danach habe ich als Werkstudentin meinen Master in Geoinformatik und Geodäsie an der Hochschule Neubrandenburg gemacht. ARC-GREENLAB ist also in gewisser Weise der Ort, an dem ich beruflich groß geworden bin.

Du bist 2025 zurückgekommen – was war davor?
Ich war fast zwei Jahre weg. Zuerst habe ich ein Jahr bei einer anderen Firma gearbeitet und dabei sehr viel gelernt, fachlich, aber vor allem auch über mich selbst und darüber, was mir bei der Arbeit wirklich wichtig ist. Danach habe ich mir bewusst eine berufliche Auszeit genommen, um meine Prioritäten zu sortieren. In dieser Zeit ist der Kontakt zu ARC-GREENLAB immer gut geblieben. Wir haben regelmäßig gesprochen, auch darüber, wie ich meine Ziele hier erreichen kann. Im März 2025 bin ich dann als Projektleiterin zurückgekommen und seit Januar 2026 leite ich das Team.

Wie war dein Weg zur Führungsrolle?
Schrittweise. Nach dem Master bin ich im März 2020 als Projektbearbeiterin eingestiegen, wurde dann Projektleiterin und nach meiner Rückkehr hat sich das konsequent weiterentwickelt. Ich glaube, es braucht beides: die fachliche Tiefe und den Blick für das große Ganze. Beides hat sich bei mir über die Jahre aufgebaut.
Du bist Frau in der IT und jetzt auch als Führungskraft – wie erlebst du das?
Es ist nicht immer einfach, aber es macht mir sehr viel Freude. Die IT ist nach wie vor eine Männerdomäne, und das gilt erst recht für Führungspositionen. Ich glaube, dass es dringend mehr Frauen in beiden Bereichen braucht und dass dafür vor allem positive Vorbilder wichtig sind. Ich möchte eines sein. Nicht weil ich eine Botschaft verkünden will, sondern weil ich zeigen möchte, dass es geht.
Was findest du an deiner Arbeit am spannendsten?
Die Kombination aus Technik und Menschen. Als Teamleiterin bin ich nah an den fachlichen Themen, arbeite aber gleichzeitig daran, das Team weiterzuentwickeln und gemeinsam Lösungen zu finden. Diese beiden Ebenen gleichzeitig zu bespielen, das reizt mich.
Wie würdest du ARC-GREENLAB jemandem beschreiben, der noch nie von uns gehört hat?
Ein Unternehmen, das einem echten Gestaltungsspielraum lässt. Ich bin hier groß geworden, weggegangen, habe woanders gearbeitet und bin trotzdem zurückgekommen. Das sagt eigentlich alles.

Was machst du gerne, wenn du nicht gerade im Büro bist?
Zum Abschalten brauche ich Bewegung, Kreativität und Menschen. Ich schwimme, stehe gerne am Herd, singe im Chor und bin bei Spieleabenden kaum wegzudenken. Und wenn die Frauen von Union Berlin spielen, bin ich dabei.
Was war bisher dein Lieblingsprojekt?
Der Waffelmittwoch. Den habe ich eingeführt und er findet großen Anklang im Kollegium. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen.